Blog

LiO-Unterstützertreffen in Rottenacker am 28. Mai

Das Literaturnetzwerk Oberschwaben (LiO) macht seit Sommer 2018 mit einer Reise durch die literarischen Dauerausstellungen im LEADER-Gebiet von sich reden. Zur konkreten Umsetzung der Ideen und Aktivitäten bilden sich jetzt vor Ort Unterstützerkreise, die sogenannten LiO-Teams. Das Team Rottenacker unter Vorsitz des Museums- und Heimatvereins lädt zum Auftakt alle Interessierten am 28. Mai 2019 in den Gemeindesaal im Rathaus Rottenacker ein. Beginn ist um 17.30 Uhr. Das Literaturnetzwerk Oberschwaben wird durch die LEADER-Aktionsgruppe Oberschwaben in Kooperation mit „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes, unterstützt und durch das Deutsche Literaturarchiv Marbach beraten.

Bereits zum vierten Mal findet Ende Juni ein Netzwerktreffen zu Austausch und Weiterentwicklung der literarischen Orte statt. „Parallel entwickeln wir aber auch eine breitere örtliche Basis an Literatur-Interessierten, die sich in unser Netzwerk einbringen möchten. Dabei sind alle gesellschaftlichen Gruppen gefragt, insbesondere Schulen, Kirchen, Vereine, Tourismus, natürlich auch Interessenten aus der Bürgerschaft, die mitwirken wollen und sich für die Umsetzung der neuen literarischen Veranstaltungsformate in Rottenacker und Umgebung stark machen“, erklärt Hermann Huber, als Vorsitzender des Heimatmuseums „Wirtles Haus“ zusammen mit Inge Brucker auch Gründungsmitglied im Literaturnetzwerk Oberschwaben.

Anmeldungen zur Teilnahme an der Besprechung im Rathaus Rottenacker/ Gemeindesaal nimmt der Museums- und Heimatverein unter info@museum-rottenacker.de gerne entgegen.

In Szene gesetzt: Filmaufnahmen Museum Jünger-Haus

Filmporträt
Mitte Mai war ein Berliner Filmteam zu Gast in Wilflingen, das zwei Tage lang im Literaturmuseum Jünger-Haus arbeitete. …weiterlesen

Unterstützerkreise proben Zukunft: Auftakttreffen LiO-Team Riedlingen

Vorbereitung
Nach einem Jahr Literaturnetzwerk Oberschwaben ist zwischenzeitlich das Zukunftskonzept aufgesetzt, das die Zusammenarbeit der literarischen Orte verstetigen wird. …weiterlesen

Literatursommer 2020: Hölderlin und Hegel – 250 Jahre Sprache und Vision

Bewerbung
Der Literatursommer Baden-Württemberg 2020 feiert 250 Jahre Friedrich Hölderlin und Georg Wilhelm Friedrich Hegel. …weiterlesen

LiO auf Instagram

Juhu, wir sind nun auch auf Instagram!

Unter dem Namen lio_netzwerk könnt ihr uns finden und folgen.

Arbeitstreffen in Bad Schussenried // Literatursommer 2020

Am vergangen Samstag hat sich ein kleiner Arbeitskreis des LiO-Netzwerkes in Bad Schussenried getroffen, um eine Anmeldung Rottenackers für den Literatursommer in die Wege zu leiten. Es wurden lebendige Projektideen entworfen, die es jetzt nun gilt auszuarbeiten.

Seid gespannt! Mehr Informationen folgen…

Literarische Orte laden zur Zusammenarbeit ein

 

Das Literaturnetzwerk Oberschwaben (LiO) macht seit Sommer 2018 mit einer Reise durch die literarischen Dauerausstellungen im LEADER-Gebiet von sich reden. Zur konkreten Umsetzung der Ideen und Aktivitäten bilden sich jetzt vor Ort Unterstützerkreise, die sogenannten LiO-Teams. Das Team Riedlingen unter Vorsitz der Werner Dürrson-Stiftung lädt zum Auftakt alle Interessierten am 15. Mai in das ehemalige Kapuzinerkloster nach Riedlingen ein. Beginn ist um 17.30 Uhr. Das Literaturnetzwerk Oberschwaben wird durch die LEADER-Aktionsgruppe Oberschwaben in Kooperation mit „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes, unterstützt und durch das Deutsche Literaturarchiv Marbach beraten.

Bereits zum vierten Mal findet Ende Juni ein Treffen zu Austausch und Weiterentwicklung der literarischen Orte statt, dieses Mal in Wilflingen. In diesem Teilort von Langenenslingen befindet sich das Museum Jünger-Haus. „Parallel entwickeln wir aber auch eine breitere örtliche Basis an Literatur-Interessierten, die sich in unser Netzwerk einbringen möchten. Dabei sind alle gesellschaftlichen Gruppen gefragt, insbesondere Schulen, Kirchen, Vereine, Tourismus, natürlich auch Interessenten aus der Bürgerschaft, die mitwirken wollen und sich für die Umsetzung der neuen literarischen Formate in Riedlingen und Umgebung stark machen“, erklärt Herbert Theisinger, als Vorsitzender der Werner Dürrson-Stiftung auch Gründungsmitglied des Literaturnetzwerks Oberschwaben.

Am 15. Mai um 17.30 Uhr werden die geplanten Aktivitäten für das Jahr 2019 vorgestellt, der genaue Organisationsbedarf ermittelt und die Terminierung abgesichert. Anmeldungen zur Teilnahme an der Besprechung im Kapuzinerkloster nimmt Henrike Müller vom LiO-Netzwerk unter Telefon 0160 95556989 oder per E-Mail an riedlingen@lio-netzwerk.org gerne entgegen.

 

Lesung mit Vea Kaiser am 24. April in Riedlingen

Die junge Autorin Vea Kaiser stellt am 24. April im Kapuzinerkloster in Riedlingen ihr neues Buch “Rückwärtswalzer” vor.

Beginn der Veranstaltung ist um 19:30Uhr.

 

Rückwärtswalzer

oder Die Manen der Familie Prischinger

Der neue große Roman der SPIEGEL-Bestseller-Autorin.

Voller Verve, Witz und Herzenswärme erzählt Vea Kaiser von einer Familie aus dem niederösterreichischen Waldviertel, von drei Schwestern, die ein Geheimnis wahren, von Bärenforschern, die die Zeit anhalten möchten, und von den Seelen der Verstorbenen, die uns begleiten, ob wir wollen oder nicht.

Als Onkel Willi stirbt, stehen der Drittel-Life-Crisis geplagte Lorenz und seine drei Tanten vor einer Herausforderung. Willi wollte immer in seinem Geburtsland Montenegro begraben werden. Doch da für eine regelkonforme Überführung der Leiche das Geld fehlt, begibt man sich kurzerhand auf eine illegale Fahrt im Panda von Wien Liesing bis zum Balkan. Auf der 1029 Kilometer langen Reise finden die abenteuerlichen Geschichten der Familie Prischinger auf kunstvolle Weise zueinander.

Mirl, die älteste der Schwestern, muss nach dem Krieg schon früh Verantwortung übernehmen und will nur weg aus dem elterlichen Gasthof, weg vom Land. Doch weder die Stadt noch ihre Ehe entwickeln sich so, wie sie es sich erträumte. Wetti interessiert sich bereits als Kind mehr für Tiere als für Menschen. Als Putzfrau im Naturhistorischen Museum kennt sie die Präparate der Sammlungen bald besser als jeder Kurator, und als alleinerziehende Mutter einer dunkelhäutigen Tochter schockiert sie die Wiener Gesellschaft. Und Hedi, die Jüngste im Bunde, lernt Willi zu einem Zeitpunkt in ihrem Leben kennen, an dem sie mit selbigem fast schon abgeschlossen hat. 

Denn die drei Schwestern haben in jungen Jahren einen schweren Verlust erlitten. Und sie alle geben sich die Schuld daran.

 In ihrer unnachahmlichen Art verwebt sie die Wahrheiten alter Mythen mit der Gegenwart und erschafft ein mitreißendes und unvergessliches Familienepos.

„Das mal berührende, mal lustig-skurrile Fabulieren beherrscht Vea Kaiser wie keine Zweite.“

Süddeutsche Zeitung

Vea Kaiser wurde 1988 geboren und lebt in Wien, wo sie Altgriechisch, Latein und Germanistik studierte. Mit 23 Jahren veröffentlichte sie ihren Debütroman »Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam«, der ebenso wie ihr Zweitling »Makarionissi oder Die Insel der Seligen« zum Bestseller avancierte und in mehrere Sprachen übersetzt wurde. »Rückwärtswalzer« ist ihr dritter Roman.

Rottenacker-Treffen-Album

Zum Video der Lesung

 

LiO-Treffen am 25. Februar in Rottenacker & Oberstadion

 

Die LiO-Netzwerker trafen sich zuletzt am 25.02.2019 im Rathaus von Rottenacker.
Danach folgte das für alle Interessierten öffentliche Programm.

13.30–14.00 Uhr | Rundgang
Das Museumskonzept Wirtles Haus wurde 2015 als vorbildlich ausgezeichnet.
Rundgang mit Hermann Huber und Dr. Thomas Schmidt vom Deutschen Literaturarchiv Marbach.

Heimatmuseum Wirtles Haus in Rottenacker

14.00–15.30 Uhr | Literatur vor Ort
Thomas Knubben las aus „Hölderlin. Eine Winterreise“ – zu dem berühmten Zeitgenossen
Franz Carl Hiemers. Kongenial begleitet wurde Knubben dabei von Susanne Hinkelbein, die Ausschnitte aus Schuberts „Winterreise“ mit ihrem Akkordeon klanglich brach.

15.30–17.30 Uhr | Ortswechsel
Aus einer kleinen Gedenkstätte für den großen Literaten Christoph von Schmid ist ein bekanntes Krippenmuseum entstanden. In Oberstadion wurden die Besucher durch Bürgermeister Wiest begrüßt und anschließend durch die Gedenkstätte und das Museum geführt.

Zur Bildergalerie

Hohstube im Landhotel Brigel-Hof mit Bernhard Bitterwolf am 16.12.2018

Im Rahmen der Dialektwerkstatt des neuen Literaturnetzwerk Oberschwaben lädt Bernhard Bitterwolf am dritten Advent in den Brigelhof nach Meßkirch-Langenhart. Unter dem Motto „Auf, Ihr Hirta ond tremslat it lang!“ stellt der passionierte Musiker ab 14.30 Uhr die Tradition der Hohstuben im Schwäbischen vor. Im Mittelpunkt stehen Lieder und Texte zur Adventszeit von früher bis heute. Das Literaturnetzwerk Oberschwaben wird unterstützt von der Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb, LEADER Oberschwaben und „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes.

Überlieferte Texte der schwäbischen Advents- und Weihnachtslieder zeugen von einer tiefen und dennoch heiteren Volksfrömmigkeit. Gesungen wurden die Melodien nicht nur im Familienkreis, sondern vor allem in den Hohstuben im Dorf, auch Spinn-, Kunkel- oder Lichtstuben genannt. Bei diesen Zusammenkünften erklang nicht nur Musik; es wurde getanzt, gefeiert, getrunken, geschwätzt, erzählt, gereimt, geneckt… Bernhard Bitterwolf greift eine alte Tradition wieder auf und beleuchtet verschiedene Aspekte dieser Zeit des Wartens auf das Fest.

Natürlich lädt der oberschwäbische Barde auch zum Mitmachen ein, denn die erlebte Gemeinschaft war es, die schon früher die Menschen zur Hohstube hinzog. Das Besondere an der Veranstaltung auf dem Brigelhof infolgedessen: wer möchte, bringt Selbstgeschriebenes und Gereimtes mit, stimmt sein Lieblingslied an (mit professioneller Unterstützung) oder trägt einige Gedanken vor, die ihm zum bevorstehenden Weihnachtsfest am Herzen liegen. Gemeinsam gelingt eine vergnügliche und unterhaltsame Unterbrechung der in der heutigen Zeit oft vorherrschenden Adventshektik.
Die adventliche „Hohstube zum Mitmachen“ findet am Sonntag, 16. Dezember ab 14.30 Uhr im Landhotel Brigelhof statt. Im Eintritt von EUR 5 ist ein heißes Getränk bereits enthalten. Tischreservierungen nimmt Stephanie Peter ab sofort unter Telefon 07570 951545 gerne entgegen.

 

Zum Hintergrund:

Das Projekt „Literaturnetzwerk Oberschwaben“ der Ernst Jünger-Stiftung bei der Kreissparkasse Biberach ist Teil der „Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb“, die von der Kulturstiftung des Bundes im Rahmen des Programms „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ von 2016 bis 2020 gefördert wird. Im Fokus stehen Kultureinrichtungen, die mit Vereinen, Schulen und anderen Akteuren auf der Schwäbischen Alb zusammenarbeiten, um vor Ort zeitgemäße und identitätsstiftende Kulturangebote zu entwickeln. Um die Strukturen der Kulturarbeit in ländlichen Räumen stark zu halten, fördert die „Lernende Kulturregion“ zudem die Vernetzung von Kultur, Politik und Verwaltung. Weitere Informationen unter www.lernende-kulturregion.de.

Das Programm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, unterstützt von 2016 bis 2023 die Transformation von Kultureinrichtungen und der damit verbundenen kulturellen Infrastruktur in ausgewählten ländlichen Regionen. Ziel ist es, mit regionalen Akteuren Veränderungsprozesse der dortigen Museen, Theater, Bibliotheken, Musikschulen und Kulturzentren zu gestalten und Antworten zu finden, wie ein lebendiges Kulturangebot im ländlichen Raum in Zukunft aussehen und organisiert werden kann. Weitere Informationen unter www.trafo-programm.de.

LiO-Treffen in Messkirch am 10.12.2018

Das war unser letztes LiO-Netzwerktreffen in Meßkirch und Leibertingen!
Nach einer herzlichen Begrüßung von Jennifer Werner im Schloss Meßkirch wurden im produktiven Vormittagsprogramm neue Ideen für die teilnehmenden Literaturstätten vorgestellt. Ausgewählte Formate gehen nun von der Ideen- in die Planungs-und Umsetzungsphase – auf die örtliche Erprobung darf man gespannt sein (wir berichten).

Am Nachmittag führte Dr. Werner Fischer im offenen Treffen die Gruppe durchs Martin-Heidegger-Museum und erzählte nicht nur aus Heideggers Leben, sondern sogar aus eigenen Anschauung aus fernen Studententagen in dessen Vorlesungen.

Anschließend traf man sich im Gasthof Zur Traube in Kreenheinstetten (10km von Messkirch entfernt), wo Gastwirt Helmut Gröner und die Leiterin der Gedenkstätte Berta Rudolf die Gruppe mit Kaffee, Tee und Abrahams “Allerley” schwungvoll durch den Nachmittag geleiteten.

Herzlich Willkommen beim LiO-Blog!

Heute sind wir in Ulm und aktualisieren die LiO Website.
Schaut mal bei Partner und Presse, da gibts neue Einträge…